Hunde im Tierasyl

Molli und Strolch

 

Manchmal brauchen wir eine zweite Chance, weil wir bei der ersten noch nicht so weit waren.“

Du glaubst an das gute im Wesen und daran, dass man ein Leben lang etwas lernen kann? Dann lies dir bitte unsere Geschichte durch. Vielleicht bist DU der Schimmer unserer Hoffnung! Unser kleines Weihnachtswunder.

Aufgewachsen sind wir in einem kleinen Ort namens Parchen, wo wir von unserem ehemaligen Besitzer im Hof gehalten wurden. Da unser Herrchen nun verstorben ist, sind wir gemeinsam auf der Suche nach einer neuen Familie.

Vielleicht wirst du uns am Ende des Textes als „anspruchsvoll und eigen“ bezeichnen, doch bitte behalte stets im Hinterkopf: wir haben es nie besser gelernt. Unsere Vergangenheit ist auf eine Tafel geschrieben, die es nicht mehr zu lesen gibt. Deswegen können wir nicht sagen, warum wir sind, wie wir sind.

Doch wer sind wir? Wir sind Molli, ein Spitz geb. 2012( Kastriert) , und Strolch, ein Mischling geb. 2015 (nein, wir sind nicht die Fortsetzung von Susi und Strolch). Wir sind jeweils gechipt, entwurmt, entfloht und geimpft.

Wenn du uns fremd bist, dann fällt es uns anfänglich schwer mit dir umzugehen. Wir sind dann recht schüchtern und meckern vor uns hin. Doch wenn wir dich etwas kennengelernt haben, dann haben wir keine Scheu davor dir zu zeigen wie sehr uns deine Anwesenheit gefällt! Wenn wir dürfen springen wir dich gerne liebevoll an und meckern auch nicht mehr. Versprochen!

Nur an der Leine fällt uns der Kontakt zu dir noch sehr schwer. Dann lassen wir uns wirklich nur ungern anfassen und spazieren lieber mit einem gewissen Sicherheitsabstand. Wieso dies so ist, werden wir nie mehr erfahren. Auch nicht warum wir anfänglich immer so eingeschüchtert sind. Leider haben wir zudem nie gelernt was Kommandos sind, was uns aber nicht davon abhält sehr bestechlich für Leckerlies zu sein.

Da wir beide nur draußen gehalten wurden haben wir Stubenreinheit nicht gelernt. Bitte sei nicht böse, dass wir nicht können, was wir nicht kennen! Das Leben in den vier Wänden ist uns fremd, weshalb wir (es tut uns wirklich leid) viel markieren. Aber auch das wirst du uns sicherlich beibringen können, dass wir das im Haus nicht machen dürfen.

Andere Hunde sind leider nicht so unser Ding und wir würden uns freuen, wenn du uns dementsprechend auch in keine schwierige Lage mit anderen Hunden bringen würdest. Wir wissen zudem nicht wie es ist mit kleinen Kindern umzugehen, weshalb es wohl besser ist wenn unsere neue Familie (wenn überhaupt) nur ältere Kinder hat.

Getreu dem Motto: „Ich kann nicht können, was ich nicht kenne.“ hoffen wir auf eine verständnisvolle und geduldige Familie, die uns so nimmt wie wir sind und gewillt ist uns das ein oder andere noch beizubringen.

 

Retner Rex

Rex möchte seine alten Tage nicht im Tierheim verbringen.

Rex ist 14 Jahre alt und sein Besitzer kann sich aus gesundheitlichen Gründen leider nicht mehr um ihn kümmern und so kam er zu uns.

Er soll taub sein, oder er hört einfach nur das, was er auch hören will. 😉

Rex ist etwas übergewichtig, woran man aber bestimmt gemeinsam arbeiten kann. Außerdem muss er Tabletten gegen das Wasser in seiner Lunge nehmen.

Er liebt es kleinere Runden spazieren zu gehen, aber auch wenn er sich einfach im Hof die Sonne auf den Bauch scheinen lassen kann.

Rex sollte als kleiner Einzelprinz gehalten werden, denn er mag seine Artgenossen nicht so gerne um sich haben.

Wer gibt dem kleinen Senior die Chance, die kalte Jahreszeit in einer warmen Stube, auf dem Sofa zu verbringen und nicht in einem Zwinger im Tierasyl?

 

Wer unseren Rentner Rex kennen lernen und weitere Informationen über ihn haben möchte, kann sich sehr gern bei uns, unter der Nummer 039348/92743 oder per Mail an info@tierpark-zabakuck.de melden. Wir und auch Rex würden uns sehr freuen.