Geschichte des Tierparks Zabakuck

Schon in den 30er Jahren gab es in dem Parkgelände hinter dem Zabakucker Schloss einige Tiergehege, die zum Verweilen und Beobachten in Zabakuck einluden. Daran konnten sich noch die älteren Bewohner der Gemeinde erinnern. Anfang der 70er wollte der damalige Bürgermeister der Gemeinde Zabakuck den Standort des Parks attraktiver für Besucher gestalten und so wurde zusammen mit den Erinnerungen aus den 30er Jahren 1972 die Idee für einen Tierpark geboren.

1973 hat man diesen Plan in die Tat umgesetzt und ein Ziegengehege sowie einen Abenteuerspielplatz errichtet. 1974 wurden weitere Gehege im Areal errichtet und unter Anderem Guanakos und Wildschweine untergebracht. Im selben Jahr wurde der Park in Zabakuck offiziell als Tierpark eingetragen.

Ab 1977 wurde jedes Jahr ein Wochenende lang ein Tierparkfest gefeiert, welches jedes Mal einen großen Besucheransturm hervorbrachte und zu einem alljährlich wiederkehrenden Großereignisses wurde. Mit den Jahren kam ein Teich für Zier- sowie Wassergeflügel, ein Futterhaus und Vogelvolieren hinzu.

Durch den Wegfall der ehemaligen DDR und dem Anschluss dieses Territoriums an die Bundesrepublik Deutschland kam es zu einschneidenden Veränderungen des Tierparks. Unterstützungen durch die Gemeinde und andere staatliche Einrichtungen entfielen. Um Gelder für Futter und Versorgung der Tiere zu gewährleisten mussten neue Sponsoren gefunden werden.

Einige Probleme lösten sich durch den Einsatz von ABM-Kräften, Einstellung von Angestellten für den Park, Hilfe von Baubetrieben sowie 1997 durch die Gründung eines Fördervereins. Dieser löste sich jedoch knapp zwei Jahre später wieder auf. 1999 übernahmen die Elbe-Havel-Werkstätten den Tierpark und sicherten somit den Angestellten ihren Arbeitsplatz und gaben Menschen mit einer Behinderung einen Platz zum arbeiten. Kurze Zeit später bauten die Werkstätten neben dem Tierpark Gelände eine Tierpension und Tierasyl.

Tierlexikon

Alpaka (Vicugna pacos)

Alpaka (Vicugna pacos)

Appenzeller Spitzhauben

Appenzeller Spitzhauben

Bennettkänguru (Macropus r. rufogriseus)

Bennettkänguru (Macropus r. rufogriseus)

Auch Rotnackenwallaby genannt. Diese mittelgroße Känguruart findet man hautpsächlich im östlichen und südlichen Australien sowie auf der Insel Tasmanien. Da sie Pflanzenfresser sind, sind die Beuteltiere auf dem Grasland und in Eukalyptuswäldern zu finden.

Blaustirnamazone (Amazona aestiva)

Blaustirnamazone (Amazona aestiva)

Diese Papageienart hat ihren ursprünglichen Lebensraum in Südamerika, vor allem findet man sie in Bolivien, Argentinien, Brasilien und Paraguay. Auch wenn die Blaustirnamazone in weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes häufig vorzufinden ist und ihr Bestand als nicht gefährdet eingestuft wird, sinken die Zahlen der Individuen in Südamerika. Rein Äußerlich lassen sich die beiden Geschlechter kaum voneinander unterscheiden. Das Grundgefieder der Blaustirnamazone ist ein helles grün. Dahingegen ist die Färbung an Kopf, Brust- und Flügelbuggefieder recht variabel. Ihren Namen hat die Blaustirnamazone wegen ihrer meist blau gefiederten Stirnpartie. Amazonen werden als Generalisten bezeichnet, was ihr Nahrungsspektrum betrifft. Sie fressen häufig in Baumkronen verschiedene Früchte, Samen und Nüsse. Meist werden zwei Eier gelget, die ungefähr 26 Tage bebrütet werden, bis es zum Schlupf kommt. Bis zum Verlassen der Nisthöhle können 11 Wochen vergehen und erst mit einem Alter von fünf bis sieben Jahren werden sie geschlechtsreif.

Bunte Bentheimer Schwein

Bunte Bentheimer Schwein

Diese Schweinerasse gehört zu den gefährdeten Haustierrassen. Heute wird dieser Rasse vermehrt Bedeutung beigesteuert, da die Qualität des Fleisches die anderer Mastschweine überragt.Typisch für das Erscheinungsbild der Schweine sind die großen schwarzen Flecken, die sich über den gesamten Körper verteilen.

Deutscher Riese

Deutscher Riese

Entstanden ist diese aus Belgien stammende Kaninchenrasse vermutlich druch Selektion. Ihr Gewicht liegt meist bei 8-9 kg.

Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

Eichhörnchen haben sich hauptsächlich in Europa und Asien angesiedelt. Im Süden von Spanien sowie Italien sucht man sie allerdings vergebens.

Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Samen, Nüsse, Obst und manchmal auch Vogeleier. Eichhörnchen haben eine Lebenserwartung von zwei bis fünf Jahren. Ausgewachsen erreichen die Tiere eine Größe von cica 25cm und ein Gewicht von 140 bis 400g.

Ihr natürliches Vorkommen ist in Laub- und Mischwäldern der
gemäßigten Zonen. Auf den Bäumen suchen Sie Schutz vor Mardern und Greifvögeln, die ihre natürlichen Feinde darstellen. Bei drohender Gefahr wechseln die Tiere des Öfteren ihre Nester, die sich in den Baumkronen befinden, auch Kobel genannt. Diese werden ähnlich wie bei Vögeln aus Blättern und Holz gebaut. Eichhörnchen halten keinen Winterschlaf und legen deshalb für die kalten Wintermonate Vorräte an. Doch nicht immer finden die Tiere ihre Vorratskammern wieder. Eichhörnchen sind für gewöhnlich Einzelgänger. Sie treffen sich lediglich zur Paarungszeit im Frühsommer. Die Aufzucht der Jungen übernimmt das Weibchen. Die Jungtiere kommen blind auf die Welt und verlassen frühestens nach 2 Monaten das erste Mal das Nest.

Europäischer Mufflon (Ovis orientalis musimon)

Europäischer Mufflon (Ovis orientalis musimon)

Ursprünglich lebt das Muffelwild in offenen gesteinsreichen Gegenden. Mit der Verbreitung in mitteleuropäische Gegenden ist es hauptsächlich in Laub- und Mischwäldern vorzufinden. Dort leben sie hauptsächlich von Laub, Gras, Baumrinde und Früchten der Bäume. Die Tragzeit dieser Tiere beträgt ca. 5 Monate. Ihre 1-2 Jungen bringen sie im Frühjahr auf die Welt.

Frettchen (Mustela putorius furo)

Frettchen (Mustela putorius furo)

Das Frettchen ist die domestizierte Form des Iltisses. Die Grundfarbe des Fells ist weiß-gelblich, alle anderen Farbschläge sind Formen der Zucht. Die Lebenserwartung dieser Tiere beträgt 6-8 Jahre. Frettchen sind hauptsächlich Fleischfesser, nur ein geringer Anteil fällt auf pflanzliche Nahrung (Obst, Gemüse).

Gelbhaubenkakadu (Cacatua galerita)

Gelbhaubenkakadu (Cacatua galerita)

Seinen Namen hat der Gelbhaubenkakadu durch seine gelb gefiederte Haube, die im Gegensatz zu seinem weißen Federkleid am Körper steht. Sie finden ihre Nahrung am Boden, die sich aus Samen, Kernen, Beeren, Nüssen und Insekten.  Gelbhaubenkakadus sind Höhlenbrüter, die 27 Tage zum Ausbrüten ihrer Jungen brauchen. Mit ca. 10 Wochen sind die Jungtiere dann Flüsse und verlassen das Nest.

Hausesel (Equus asinus asinus)

Hausesel (Equus asinus asinus)

Genau wie auch die Pferde, ernährt sich der Hausesel hauptsächlich von Heu und Gras. Seine Hufe sind im Gegensatz zu denen der Pferde an unwegsameren Untergrund angepasst. Esel sind nach 2-2,5 Jahren geschlechtsreif und haben eine Tragzeit von 12-14 Monaten. Ihre Lebenserwartung beträgt ungefähr 40 Jahre bei guter Haltung.

Heidschnucke

Heidschnucke

Auch wie die Ziegen sind die Heidschnucken Grasfresser. Sie bringen meist 1-2 Tiere im Frühjahr auf die Welt nach einer Tragzeit von...

Himalaya-Glanzfasan

Himalaya-Glanzfasan

Jakobsschaf

Jakobsschaf

Auch als Vierhornschaf bekannt, stammt wahrscheinlich aus Kleinasien und ist in Großbritannien am weitesten verbreitet. Das Jakobsschaf ist eine der wenigen Schafrassen, bei dem auch die weiblichen Vertreter Hörner tragen. Neben den meist 4 Hörnern ist das schwarz-weiß gefleckte Fell ein Erkennungsmerkmal dieser Rasse.

Kalifornier

Kalifornier

Der Kalifornier ist eine mittelgroße Kaninchenrasse, die aus den weißen Neuseeländerkaninchen und dem Russenkaninchen entstanden sind. Kalifornierkaninchen sollen ein Gewicht von 4-5 Kilo aufweisen.

Kamerunschaf

Kamerunschaf

Kamerunschafe haben ein sehr dichtes und enges Haarkleid, welches durch eine dichte Unterwolle im Winter ergänzt wird. Kamerunschafe besitzen eine braune Fellzeichnung mit mehr oder weniger kastanienfarbener Grundfärbung und schwarzer Zeichnung an Bauch, Kopf und Beinen.

Kaschmirziege

Kaschmirziege

Kaschmirziegen sind bekannt wegen ihrer feinen Unterwolle, die zur Herstellung von verschiedenen Kleidungsstücken genutzt wird.

Lachtaube

Lachtaube

Herkunft: Afrika, Arabische Halbinsel

Lama (Lama glama)

Lama (Lama glama)

Das Lama ist eine vom Guanoko abstammede Haustierform und zählt zu den kamelartigen Tieren. Wie die Altweltkamele haben Lamas Sohlenpolster an den Füßen und eine gespaltene Oberlippe. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Gräsern, Sträuchern, Zweigen, Pilze, Flechten. Mit zwei Jahren sind die Tiere geschlechtsreif. Die Tragzeit beträgt bei Lamas ca. 12 Monate. Lamas leben in Herden, in denen auch eine Rangordnung existiert. Angeführt werden sie von dem Alphamännchen, welches nicht unbedingt durch Stärke diesen Rang erhalten hat, sondern durch ein gewisses Maß an Erfahrung. Ähnlich wie Pferde sind auch Lamas Fluchttiere, auch wenn bei Pferden dieses Verhalten stärker ausgeprägt ist. In Gefahrensituationen muss das Alphamännchen die Herde sicher führen können.

Meerschweinchen

Meerschweinchen

Nymphensittich (Nymphicus hollandicus)

Nymphensittich (Nymphicus hollandicus)

Der Nymphensittich gehört zu den Papageien und wird darunter zu den Kakadus gezählt. In Australien leben sie ein nomadenhaftes Leben und besiedeln nahezu den gesamten Kontinent. Männliche Nymphensittiche unterscheiden sich von den weiblichen Vertretern durch das Tragen einer gelben Maske um den Kopf. Wie Wellensittiche ernähren sich die Nymphen von Samen, Kernen, Beeren und anderen pflanzlichen Bestandteilen. Ihre Geschlechtsreife erlangen sie mit ca. 9 Monaten. Vom legen der Eier bis zum Schlupf dauert es ca. 21 Tage. Nach ca. 4 Wochen können die Jungvögel den Nistplatz verlassen.

Pony

Pony

Schwarzschwanz-Präriehund (Cynomys ludovicianus)

Schwarzschwanz-Präriehund (Cynomys ludovicianus)

Quessantschaf

Quessantschaf

Herkunft: ursprünglich aus Frankreich

Rosellasittich (Platycercus eximius)

Rosellasittich (Platycercus eximius)

Der Rosellasittich ist ein sehr farbenfroher Vogel, dessen leuchtendes Rot am Kopf und am Bauchbereich sehr auffallend ist. Die Rückenpartie verläuft in einen Gelbton über. Der Schwanz und auch die Flügelspitzen sind meist in einer blauen und grünen Farbe. Rosella ernähren sich hauptsächlich von Samen verschiedener Gräser und krautiger Pflanzen. Ihr Gelege kann bis zu fünf Eier beinahlten, die ungefähr 19 Tage bebrütet werden.

Stachelschwein (Hystrix)

Stachelschwein (Hystrix)

Das in Afrika beheimatete Stachelschwein gehört zur Gruppe der Nagetiere.

Vorwerkhuhn

Vorwerkhuhn

Waschbär (Procyon lotor)

Waschbär (Procyon lotor)

Der Waschbär ist ein nachtaktives Raubtier, welches gewässerreiche Laub- und Mischwälder als Habitat bevorzugt. Der größte Vertreter der Kleinbären ist ein Allesfresser und lebt vermehrt in geschlechtsspezifischen Sozialverbänden. Nach einer Tragzeit von ca. 65 Tagen bringt das Weibchen 2-5 Junge zur Welt. In Gefangenschaft können Waschbären ein Alter von bis zu 20 Jahren erreichen, wohingegen sie in freier Wildbahn häufig nicht älter als 3-4 Jahre alt werden.

Weißhaubenkakadu (Cacatua alba)

Weißhaubenkakadu (Cacatua alba)

Der Weißhaubenkakadu ernährt sich hauptsächlich von Nüssen, Samen, Beeren, Insekten und deren Larven. Sie leben bevorzugt paarweise oder in kleineren Gruppen von bis zu zehn Tieren. Das Weibchen legt meist 2 Eier im Frühjahr und brütet diese 30 Tage lang, bis die Jungvögel schlüpfen. Der Bestand dieser Tiere wird als vulnerabel (Bestand verletzbar) von der IUCN bezeichnet und stehen somit auf der roten Liste der bedrohten Tierarten.

Wellensittich (Melopsittacus undulatus)

Wellensittich (Melopsittacus undulatus)

Wellensittiche werden zur Familie der Eigentlichen Papageien gezählt. In Ihrem Verbreitungsgebiet leben sie in großen Schwärmen. In Regionen mit genügend Feuchtigkeit sind sie Standvögel. Sie ernähren sich hauptsächlich von Samen und Bodendeckerpflanzen. Das Weibchen legt ca. 5 Eier, die ungefähr 18 Tage lang ausgebrütet werden. Die durchschnittliche Lebenserwartung von Wellensittchen in Gefangenschaft beträgt zehn Jahre.

Zwergkaninchen

Zwergkaninchen

1600 Besucher zum Osterfest

| Aktuelles

Vergangenen Sonntag haben viele Interessierte das schöne Frühlingswetter genutzt und sind zum Osterfest nach Zabakuck gekommen. Rund 1600 Besucher...